Halber Tag in Chiang Mai

20.02.15

Ich habe nicht allzu viel Zeit Chiang Mai zu erkunden. Zumindest heute nicht. Um 17 Uhr habe ich mich mit Boris, dem Besitzer der Thai Horse Farm , zum Pick Up verabredet.
Also nutze ich die kurze Zeit und schaue mich in der Umgebung meines Hotels um.
Ich befinde mich im Norden der Stadt um und bin ohne Karte erstmal etwas orientierungslos, ich laufe einfach los…
Mein Frühstück habe ich beschämt, fast unberührt, zurück geben müssen. Am frühen morgen ein knoblauchiger Grießbrei (Reisbrei?) mit Klöpschen und Frühlingszwiebeln – puh, so weit bin ich noch. Gebt mir noch etwas Zeit :-)
Wirklich Hunger hatte ich eh nicht und zur Not auch einen Riegel (Clifbar) in der Tasche.

Ich bin beeindruckt von den vielen Tempel und Buddhas die ich allein in der ersten Stunde sehe. Der Linksverkehr schüchtert mich etwas ein, und ich schaue lieber ein fünftes und sechstes Mal nach links und rechts, ehe ich eine Strasse überquere.
Schließlich lande ich auf einem süßen Märktchen mit lauter Musik und vielen wundervollen Ständen. Da sich der Hunger mittlerweile lautstark meldet, freue ich mich wie verrückt über einen Mango-Smoothie und einem Weizengras Shot. Ganz frisch, vor meinen Augen zubereitet. Ein Traum!
Ein bisschen Zeit habe ich noch, warum also nicht gleich ne Thaimassage in Anspruch nehmen. Wenn man schon mal hier ist ; ) Zumal ich eh wahnsinnige Rückenschmerzen von dem Flug hatte, kam mir das ganz gelegen.
Ich hatte erst 3 oder 4 Massagen in meinem Leben. Alle im letzten Jahr. Thaimassage gefiel mir eindeutig am besten! Die Mischung aus Verbiegen, punktueller Massage und leichtem Schmerz gefällt mir recht gut. Nun bin ich gespannt wie sich dieses Mischverhältnis im Ursprungsland anfühlt…

Tja, was soll ich euch sagen, es war definitiv besser, als das was ich bisher kannte. Ich befand mich in wirklich abgefahrenen Positionen und alles hat sich recht gut angefühlt, mal ganz abgesehen von dem Bereich der Kniekehlen – was gibt’s da bitte zu massieren ; P Es gab jedoch einem kleinen aber feinen Unterschied. Und das war definitiv die Beule in der Hose meiner Masseurin, oder meines Masseurs?! Das war eindeutig eine sehr schnelle und direkte Konfrontation mit Thailands drittem Geschlecht – dem Ladyboy. Gesellschaftlich absolut anerkannt! Das finde ich wirklich spitze, aber ich war dennoch etwas… sagen wir „überrascht“ : )

 

Pünktlich um 17 Uhr geht’s mit Boris Richtung Phrao, 100km nördlich Chiang Mais.
Deutsche Pünktlichkeit ist doch was feines.

 

„Dachterrasse“ Hotel

 

 

Ausblick Hotel und Frühstück

 

 

 

„Free Bird“ – vegan/vegetarisches Café

 

 

 

it´s Smoothie Time

 

 

 

 

 

Balance Ball Yoga – man lernt nie aus :-)

 

 

Kitschig? – Nöö ^^

 

 

 

„Wünsch dir was“

 

 

 

 

Thai Massage

 

 

 

 

 

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