Yoga Retreat Spanien – Tagebuch meiner ersten Yogareise

Hallo ihr Lieben,
wie ihr vielleicht mitbekommen habt, war ich vor kurzem für eine Woche in Malaga (Andalusien) unterwegs und habe das aller erste Mal in meinem Leben an einem Yoga Retreat teilgenommen.

 

WAS IST ÜBERHAUPT EIN YOGA RETREAT?!

Retreat (engl.) steht für Rückzugsort. Es bedeutet im Grunde also nichts anderes als sich für einen bestimmten Zeitraum bewusst von der gewohnten Umgebung und dem Alltag zurückzuziehen. Der Unterschied zu einer „normalen“ Reise ist, dass bei einem Retreat oft Ernährung, Meditation, Spiritualität, Yoga oder ähnliches im Fokus stehen. Zumindest im deutschen Sprachgebrauch.
Man könnte auch einfach sagen Yoga-Urlaub, aber das klingt natürlich nicht so hip ;-)

 

Ich durfte also eine Woche in der wunderschönen Casa Erica verbringen und an einem der Retreats vom Yoga Spirit Circle teilnehmen.
Hier gibt es von April – Juni und September – Oktober eine bunte Auswahl an Yoga Retreats mit verschieden deutsch- und englischsprachigen Lehrern, sowie ganz unterschiedlichen Schwerpunkten.

Ich landete bei der leichtfüßigen Yogalehrerin Fleur aus Amsterdam und ihrem Programm „Ganeshas Groove – Discover the beautiful Stories behind the Yoga Poses“. Laut Webseite eine Mischung aus Vinyasa, Hatha, Acro und Chanting.

Um euch einen kleinen Eindruck von meiner Reise zu geben, habe ich ein Retreat – Tagebuch geschrieben und zusammengefasst, was ich erlebt habe, gelernt habe und was mir nicht gefallen hat. Ganz auf meine Art, manchmal etwas ironisch, dafür immer ehrlich und direkt. Ich mache das übrigens auf jeder Reise und kann es euch nur empfehlen.

Aber fangen wir einfach an :-)

 

Sonntag 24.04.2016 „ Ab geht die Luzi“
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Wuhuuu, es geht endlich los! Ich bin voller Vorfreude und super gespannt wie die kommende Woche abläuft und welche neuen Leute ich wohl treffe. Erwartungen habe ich keine, ich lasse mich am liebsten überraschen und einfach ganz neugierig und wertungsfrei auf die Dinge ein. Wie immer eigentlich :)

Mein Flug geht schon morgens um 6.00 Uhr. Das heisst um 3.00 Uhr aufstehen. Geschlafen habe ich genau 2h. Ich kann ja im Flieger weiter schlafen. Nach knapp 4h Flugzeit lande ich auf dem Flughafen in Málaga. Geschlafen habe ich nicht eine Sekunde. Egal, die Sonne scheint, es ist warm und ich kann meine dicke Wolljacke und meine Socken ausziehen. Zack, glücklich. Das war einfach.

Mit 4 weiteren Mädels werden wir pünktlich von Yvonne´s (Leiterin des Yoga Spirit Circle) Papa abgeholt und zur ca 45min entfernten Unterkunft gefahren.

Ziel erreicht – die Casa Erica thront etwas höher gelegen mit Blick auf die Berge und das Meer. Etwas Stadt sieht man auch – und einen Baukran :)
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Wir beziehen unsere Zimmer, checken die Casa und seine Bewohner (Yvonnes Eltern, Hund Alpha, Köchin Anna, Yogalehrerin Fleur) aus und verbringen den Rest des Nachmittages am Meer.  23 Grad fühlen sich an wie 30! Lufttemperatur! Nicht Wasser – da traue ich mich nicht rein. Pussy :)

Am Abend erreichen noch zwei weitere Teilnehmer das Retreat. In Summe sind wir jetzt also 7 Mädels zwischen 26 und 35.

Beim gemeinsamen Dinner (mit viel Knoblauch übrigens – SEHR viel) geben uns Yvonne und Fleur eine kleine Einleitung und klären uns über den Ablauf des Retreats auf. Ich freue mich schon jetzt auf die erste Yogastunde morgen früh und falle sehr müde in mein weiches Bett. Bon Soir.

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HAT MIR BESONDERS GUT GEFALLEN: Neue Leute, Neue Eindrücke, viel Sonne.
FAND ICH DOOF: Mega Sonnenbrand am Rücken! (ich sollte an meiner Schulterflexibilität arbeiten, damit ich mich besser alleine eincremen kann)
HABE ICH GELERNT: Easyjet Sitze kann man nicht zurück klappen.

 

 

Montag 25.04.2016 – Tag 1

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Ich beginne den Tag mit einer 10 minütigen Meditation auf meiner Lieblingsterasse hier in der Casa. Es ist noch etwas kühl und ich habe meine Wolljacke umgeworfen. Alles ist ganz still und friedlich. Nur die Vögel und der Wind.
Ich werde versuchen jeden Tag mit einer Meditation zu beginnen – Zuhause scheitere ich leider regelmäßig – wenn nicht fast immer – an dieser Routine. Leider. Ich weiß auch warum, kann es nur momentan nicht ändern.

Vor der Yogapraxis 9.00 Uhr können wir uns mit etwas Obst, Müsli, Joghurt und warmen Getränken stärken. Am Morgen wird geschwiegen. Keiner darf reden. Ich mag das und empfinde das als andere als streng. So bleibt man bei sich, ganz klar und fokussiert. Man isst und trinkt langsamer und diese Ruhe am Morgen ist einfach total angenehm.

Die Yoga Einheit findet auf einer Plattform unter Tannen statt. Es ist schattig, kühl und leicht windig. Die Einheit ist sehr sehr ruhig. Viele Hüftöffner, wenig Flow. Ich ziehe mir meine zweite Jacke und mein zweites paar Socken an und wickel meinen Schal enger.
Gott ist mir kalt. Für Shavasana, die Schlußentspannung, lege ich mich in die Sonne. Endlich Wärme.

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Nach dem Yoga gibt es einen ausgiebigen Brunch. Ich bin im absoluten Food Himmel! Es gibt Porridge, selbst gebackenes Brot, frischen O-Saft, Anti Pasti, Obst, Käse, … Alles was das Herz begehrt. Hier findet jeder was. Auch wenn er 100 Allergien hat oder ein super Mekelfritze ist. Es schmeckt einfach herrlich und wir sind schon am ersten Tag eine super aufgeschlossene und witzige Runde!

Der Rest des Tages ist wirklich super entspannt. Viele – auch ich – möchten es gaaanz ruhig angehen lassen und verbringen die meiste Zeit des Tages am und im Pool, räkeln uns wild auf den Sonnenliegen, lesen ein schönes Buch oder führen ganz wundervolle, offene und ehrliche Gespräche.
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Die zweite Yogapraxis am Tag findet von 17.00 – 18.30 Uhr statt. Wir testen verschiedene Partner Übungen aus und singen zum Abschluss Mantras. Die heutige Einheit steht unter dem Motto: Ganesha.

Ganz im Sinne von Ganesha füllen wir unsere Ganesha Bellys (Bäuche) am Abend mit einem traumhaft leckeren Dinner!
Anna die Köchin ist ein wahrer Pro! Sie zaubert die leckersten und abwechslungsreichsten vegetarischen/veganen Speisen, die ich seit langem gegessen habe. Außerdem gibt’s immer eine kreative Suppe. Ich liebe Suppen.
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HAT MIR BESONDERS GUT GEFALLEN: Ehrliche, vertraute Gespräche schon am ersten Tag. Arschbombe in den Pool zu dritt.
FAND ICH DOOF: Gelbe Blüten, die ständig vom Himmel fallen und große currygelbe Flecken auf der Kleidung hinterlassen.
HABE ICH GELERNT: Gaszpacho macht man mit Melone.

 

 

Dienstag 26.04.2016 – Tag 2

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Mein Wecker klingelt gegen 7 Uhr. Ich komme gut raus und möchte direkt wieder meditieren. Diesmal auf einer anderen Terrasse. Ganz weit oben, direkt über meinem Zimmer. Ich setze mich, decke mich mit meinem Yoga Roundie zu, schließe die Augen, atme lang aus und dann das! Eine Taube landet auf dem Geländer, erschreckt mich zu Tode und ich renne sofort weg. Vogelphobie. Leider kein schlechter Scherz. Mistvieh. Mein Herz rast. Das war es wohl mit der Meditation…

Die kann ich aber in der sanften, morgendlichen Yoga Einheit nachholen. Wir sind wieder unter den Tannen, aber heute ist es nicht ganz so frisch. Fleur teilt ihr großes Wissen über die hinduistischen Götter. Ihre Stimme angenehm und man kann ihr prima folgen.
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Nach dem Brunch macht jeder so ein bisschen seins. Einige Mädels gönnen sich eine Massage oder lesen vertieft in ihren Büchern weiter. Ich habe mal W-LAN (was hier momentan noch keine Selbstverständlichkeit ist ;-) ) und arbeite etwas. Kopf im Schatten, Körper in der Sonne. So lässts sich leben ;-)

Die Yogaeinheit am Nachmittag ist wieder ähnlich aufgebaut wie gestern. Neben abwechlsungsreichen Partner –Übungen folgen 2 oder 3 Mantras. Fleur begleitet am Harmonium.

Das gemeinsame Abendessen ist wie immer wundervoll. Anna zaubert ein Schoko-Dessert vom Feinsten. Alle sind aus dem Häuschen!
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HAT MIR BESONDERS GUT GEFALLEN: Neben dem besten Dinner der ganzen Woche, fand ich eine Partnerübung (Doppel Twist) besonders schön.
FAND ICH DOOF:  Dreistigkeit und Erwartungshaltung einiger vermeintlicher Kooperationspartner, die mich per Mail erreichte. ( ja, es hat etwas mit Arbeit zu tun, aber ich bin hier ja nicht „nur“ zum entspannen ;-) )
HABE ICH GELERNT: Wir reden über Selbstheilung durch Affirmationen. Spannend! Autorin: (folgt)

 

 

Mittwoch 27.04.2016 – Tag 3

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Boah, schon Bergfest! So ne Woche ist doch nix!
Die morgendliche Yogastunde findet heute vor dem Pool statt. Für das Tannenplätzchen ist es zu kalt.

Während der Yogapraxis, die heute das erste mal etwas flowiger ist als zuvor, mache ich ein paar super schöne Fotos von der Session. Ich habe die Mädels schon vor 2 Tagen gefragt ob es okay für sie ist. Ich finde ja, die Ergebnisse können sich sehen lassen. Danke Girlz!

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Der Nachmittag ist heute „frei“. Es findet keine zweite Yoga Stunde statt.
2 Mädels fahren nach Málaga, die anderen entspannen mehr. Ich mache einen Spaziergang durch die Umgebung und schieße ein paar Yogafotos. Allein. Ich mag das. Wobei es mit Hund noch schöner gewesen wäre ;)

Gegen 17.00Uhr spüre ich einen enormen Bewegungs- bzw Sportdrang. Ich fühle mich etwas aus dem Gleichgewicht, da mich die Yogapraxis körperlich leider nicht so fordert, wie mein Körper (+mein Geist) es braucht. (das ist keine Kritik am Yogaunterricht, lediglich ein ganz persönliches körperliches Empfinden).

Ich krame in meinen Mails und finde ein Reise Crossfit Workout von meinen Crossfit Potsdam Jungs. Na perfekt. 20 Minuten AMRAP:
5 V-Ups, 10 Push Ups, 15 Air Squats. So oft wie möglich hintereinander weg. 3 Mädels schließen sich sogar an. Wir schwitzen wie Sau aber sind mehr als Happy, nachdem wir es durchgezogen haben. 
Für mich ist ein Workout dieser Art wie eine bewegte Meditation, oder ein bewegtes Mantra. Da schaltet man seinen Geist auch aus !

Zum Dinner wird heut gegrillt. Wer mag, kann Fisch essen. Dazu natürlich reichlich Auswahl an Salat, Gemüse, Kartoffeln usw. Lecker!


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HAT MIR BESONDERS GUT GEFALLEN: In der Morgen Yoga Stunde hat sich die Katze auf alle Bäuche gelegt. Das war zuckersüß.
FAND ICH DOOF: Die Mücken am Abend zerstechen mich.
HABE ICH GELERNT: Malaga hat 566.99 Einwohner ;-)

 

 

Donnerstag 28.04.2016 – Tag 4

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Die Yogastunde am Morgen findet wieder am Pool statt. Hier ist es wärmer und kuscheliger. Das mit der Meditation nach dem Aufstehen habe ich auf Eis gelegt. Ich bin wohl negativ konditioniert. Blöde Taube.

Nach dem ausgiebigen Brunch düsen wir (fast alle) ins nächste Städchen und schlendern über den kleinen Markt. Ich habe mich etwas in die kleinen Schmuckstände verguckt und willkomme einen neuen Ring in meiner Ring-Family. Mal schauen, wie oft ich ihn trage. Aber er war einfach so süß!

Nach 1,5 Stunden finden sich alle Mädels beim abgemachten Treffpunkt , aka „das Grüne Haus“ wieder und wir lassen uns auf einen Kaffee oder Wein an der Strandpromenade nieder.
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Die Nachmittags Stunde lasse ich heute ausfallen. Ich war so im Workflow, dass ich diesen Schub gerne nutzen wollte.
Es ist einem natürlich auch zu jeder Zeit freigestellt, an den Yogaeinheiten teilzunehmen oder eben nicht. Klar, ist man auch deswegen hier. Aber manchmal ist man vielleicht einfach müde oder lustlos oder im Workflow ;-P Es herrscht hier absolute Freiheit und es fragt auch keiner doof nach ;)

Nach dem Dinner, dass heute übrigens bis auf den letzten Krümel leer gegessen wurde, machen wir einen großen Verdauungsspaziergang.
Später finden sich manche im großen Wohnzimmer zum Film Gucken wieder oder landen auf Lydias Wein-Terrasse zum Girls Talk. Das musste ja früher oder später passieren ;-P <3

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HAT MIR BESONDERS GUT GEFALLEN: Alpha (Hund) legt sich im Shavasana auf meinen Bauch. Haha :))
FAND ICH DOOF: es gab nichts ;-)
HABE ICH GELERNT: Ich lerne was eine Systemische Familienaufstellung (aus der Psychologie) ist. Habe ich noch nie von gehört. Klingt sehr spannend.

 

 

Freitag 29.04.2016 – Tag 5

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Am Morgen ist es so frisch und windig, dass wir die Yogapraxis nach innen verlegen. Die letzte Morgen-Praxis dieser Woche. Mein Morning-Meditation-Konto zählt übrigens nach wievor 1,5 / 6. Naja. Eins nach dem anderen.

Den Mittag und Nachmittag verbringt jeder etwas unterschiedlich. Ich bin damit beschäftigt noch ein paar schöne Fotos zu machen und drehe sogar ein Yoga Video für meinen Youtube Kanal. Das war so gar nicht geplant, aber ich habe mich einfach unheimlich in diese kleine gemütliche Terrasse verliebt, da konnte ich nicht anders! So habe ich ein kleines Stück Casa Erica immer bei mir, oder ihr bei euch. To-Go quasi!
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Natürlich geniesse ich auch noch einmal die Umgebung, Ruhe und die positive Ausstrahlung der Casa Erica. Ich fühle mich hier richtig, richtig wohl und würde gern länger bleiben.

Alpha wird selbstverständlich auch noch mal in vollen Zügen abgeknuddelt. Auch wenn sie ein freches Biest sein kann, habe ich die kleine Zuckerschnute sehr in mein Herz geschlossen. Dass dauert bei Hunden und mir meist eh nie lange. Vielleicht eine oder zwei Sekunden?! Ja, ich bin ein Hunde-Nerd und ich stelle mir vor, wie ich in 15 Jahren mit meinen 10 Dog Buddies durch die bergige Landschaft von Spanien oder Portugal spaziere. Vielleicht auch irgendwo in Asien oder Australien. Bitte einfach nur Wärme. Und Hunde. Und Yoga. Achja, ich träume… und dann muss ich Tasche packen -.-

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Samstag 20.04.2016 – Abflug

7.30 Uhr ist Anpfiff. Yvonnes Papa fährt uns zum Flughafen. 2 Mädels fliegen später – die lassen wir also zurück.

2 Teilnehmerinnen sind in dem gleichen Flieger nach Berlin, wie ich. Na perfekt – da ist das Warten und die Flughafenhektik gleich nur noch halb so schlimm!Und was verstehen wir uns gut! Kommt mir jedenfalls so vor :-)

Auf dem Rückflug habe ich noch mal Zeit dass Retreat Revue passieren zu lassen. Nee, Stopp! Falsch! Stimmt nicht.
Es müsste heissen: auf dem Rückflug kommt meine Flugangst durch, ich traue mich nicht aufzustehen und höre laute Musik um mich abzulenken :) Meine Hände und meine Stirn ist schwitzig…

ZUHAUSE passiert dann die Reflektion…

yoga_retreat_spirit_circle_teilnehmer

 

WIE HATS DIR DENN NUN GEFALLEN, MADY ?!

Sehr jut! :) Also wirklich!
Um es kurz und knapp zu machen: es war eine super Runde Sache!!! Die Unterkunft war ein Traum, das Essen sowieso, die anderen Teilnehmer waren super offen und lieb und die Anzahl der Yogaeinheiten genau richtig!
Man hatte stets genug Raum für sich, konnte aber gleichzeitig auch optimal Zeit mit den anderen verbringen. Null Zwänge – alles sehr locker und entspannt!

Mir persönlich (und das ist meine ganz subjektive Meinung – wie alles andere natürlich auch ^^) war die Yogapraxis etwas zu ruhig. Vor allem am Morgen, wo ich meinen Körper gerne spüre um so richtig in die Gänge zu kommen.
Zudem habe ich den Acro Yoga Teil etwas vermisst. Ich glaube hier wurde Acro- mit Partneryoga verwechselt. Das finde ich ziemlich schade, da ich mich auf diesen Teil ganz besonders gefreut habe! The next Mantra-Star werde und möchte ich wohl auch nicht werden. ;-)

Dennoch würde ich natürlich jeder Zeit wieder auf ein Yoga-Retreat fahren und habe auch viele viele Ideen für eine eigene Yoga-Reise oder Wochenenden sammeln können!

Ich hoffe, euch hat dieser persönliche Einblick gefallen. Am Ende findet das Retreat eh immer ganz tief in einem selbst statt. Unabhängig vom Ort, Lehrer oder Essen. Traut euch :-)

Alles Liebe,eure Mady <3

mady_morrison_yoga_retreat

 


 

Vielen Dank für die Einladung an den Yoga Spirit Circle.
Meine Meinung ist nicht kaufbar und stets 100% echt und ehrlich. Ich kann gar nicht anders :-)

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5 comments

  • Klaus Heeskens 15. Mai 2016   Reply →

    Ein wunderschön zu lesender Erfahrungsbericht. E kommt einem vor, als sei man selbst dabei gewesen. Ich wollte diesen Kommentar schon bei Instagram schreiben, aber irgendwie gab es da Probleme. Aber mal eine Frage, sind solche Retreats immer reine Mädelsrunden? Immer wenn ich irgendwelche Artikel im Netz oder in Zeitschriften sehe/lese gewinnt man den Eindruck, Yoga sei eine reine Frauenangelegenheit. Wenn mal über Männer berichtet wird, dann sind sie Yoga-Lehrer. Auch bei Instagram sind die meisten Fotos von Frauen. Ist Yoga den Männern zu „unsportlich“?

    Gruß
    Klaus

  • Lisa 15. Mai 2016   Reply →

    Sehr gut geschrieben, ich mag das total gerne wenn es einem vorkommt als würde die beste Freundin vom Urlaub / in dem Fall Yoga Retreat berichten – einfach offen und ehrlich, ohne unangenehme Dinge (wie gemeine Tauben ;) ) wegzulassen. Die Fotos sind wirklich wunderschön Mady! Diese Woche in der Casa Erica hört sich sehr entspannt an und ich finde die Terasse ideal um Yoga zu machen – im Video kommts auch richtig gut! Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass mir wahrscheinlich ein Wochenende dort reichen würde – dann würd auch bei mir der Sportdrang einsetzen ;)

    Liebe Grüße

    Lisa
    von http://www.lililovely.com

  • jenny from the blog 15. Mai 2016   Reply →

    Du hast einen Selfie Stick???

    • mady 15. Mai 2016   Reply →

      Zwei! Ich habe zwei Selfie Sticks, Schätzelein ;-P

  • Lottie 20. Juni 2016   Reply →

    Okay liebe Mady, es stimmt – die Bilder sind absolut traumhaft! Wow! Und deine Art zu schreiben gefällt mir auch superdupergut!
    Ich finde dich ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz toll, dein Blog wird gleich abonniert!
    Lottie
    http://www.lottieslife.com

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